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Programm 2007

Ein Bericht von Michael

 

DAV Sektion Allgäu Immenstadt Ortsgruppe Bad Wörishofen - Familiengruppe




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Tourenbeschreibung:
auf und um das Kaufbeurer Haus

 

   
Kurzbeschreibung: Eine nette Tour geeignet um geländegängig zu werden. Die knapp 1000 Höhenmeter wollen jedoch überwunden werden! Die Zeiteinplanung sollte Raum für das Gelände rund um die Hütte lassen. Drei-Tagestour?
Es wäre schade die Kinder das Gelände um die Hütte herum nicht entdecken zu lassen. Und so eine Übernachtung ist immer mit besonderem Reiz verbunden.

 
Charakter: Der Aufstieg erfolgt nordseitig. Der Weg ist gepflegt und wie schon gesagt abwechslungsreich. Eine wirkliche Hütte.
Ausgangspunkt: Hinterhornbach im Hornbachtal in einem Seitental im Lechtal
 
Schwierigkeit: leicht, der Aufstieg geht abwechslungsreich zügig in die Höhe
einige Stellen erfordern Sicherheit beim Gehen oder eine Hand der Eltern
 
Dauer: zwischen 2,5 und .... Stunden Aufstieg
Hier ist genügend Zeit und Geduld mitzubringen.
Höhenunterschied: ca. 900 Höhenmeter
 
Einkehr: oben in der Hütte
Lage: ein einsames Kar
Jahreszeitliche Besonderheiten: die schneefreien Zeiten sind für Kinder in diesem Gelände günstiger
zumindest bis zur Hütte, dann kann Schnee auch durchaus interessant werden
 
Highlights und Attraktionen: Um die Hütte herum sind jede Menge Geländeformen, die spielerisch zur Verfügung stehen. Ein wahres Trainingsgelände für alpine Geländegängigkeit der Kinder
 
Abkürzungen/Fleißaufgaben: Einen Steinmann im Urbelskar zu bauen.
Orientierung: einfach
Karte: Die Landesvermessungskarte „Allgäuer Alpen“ Maßstab 1:50.000
oder AV-Karte Blatt Allgäuer Alpen Ost
Internet: Internet Kaufbeurer Haus

Internet Kaufbeurer Haus
 
Tipps: - Wasser motiviert Kinder immer. Der Bach ist nicht weit. Und der Brunnen vor dem Hause lockt sicher auch


- Eine Anfrage beim Hüttenreferent bezüglich der Belegung wäre nützlich. Eine zufällige offizielle Feierlichkeit oder ein Kegelclub mit 50 Teilnehmern ist dem Flair der Unternehmung nicht dienlich.


- Taschenlampe nicht vergessen! Ein wichtiges Utensil für Kinder.


- Auf dem Weg befinden sich 5 Bänke - diese haben wir immer als Abschnitt definiert und so den Elefanten in kleinere Happen aufgeteilt.


- Hüttenschlafsäcke sind erforderlich, Decken sind genügend vorhanden


 

Allgemein:


ein Hüttenaufenthalt auf dem Kaufbeurer Haus
eine richtige Hütte - ein Abenteuer für sich.
Jede Familie muss selbst entscheiden, ob sie mit ihren Kindern so etwas machen möchte und ob die Kräfte dazu ausreichen. Aber es ist sicher ein Highlight.
Genügend Material (Wechselwäsche, Verpflegung, und, und, und....) macht auch den Rucksack der Eltern nicht unbedingt zum Vergnügen. Auch das eventuelle langsame Tempo der Kinder ist zu bedenken (diese Zeit ist der Rucksack meist auf dem Rücken). Die Ausrüstung sollte schlechtes Wetter auch im Programm haben.

 


ein Bericht:

eine Tour mit der Familiengruppe aufs Kaufbeurer Haus,
den Gedanken gesponnen,
viel überlegt,
verworfen,
neu aufgebracht,
diskutiert,
abgeschätzt,
die Gedanken rasen.

Doch wir machen es.
So war unsere Entscheidung.
Einen Probedurchgang mit Johannes und Alexander haben wir schon hinter uns. Und ich habe immer wieder auch weit nach der "Probetour" bei Alexander gemerkt, wie stark die Eindrücke waren.

So kam eine Dreitagestour aufs Kaufbeuerer Haus ins Programm der Familiengruppe. Und im Nachhinein - es war toll.
Die Nudeln waren vielleicht etwas zu wenig - macht nix mein Bauch ist grad eh etwas viel. Aber ein grandioses Erlebnis war es allemal.
Und
es haben alle geschafft!

Die Vorhut mit den Schnelleren lief sich ein Rennen, keiner wollte nachlassen. Oben wartete Noldi als Hüttenwart auf alle, bis er mit den Kindern die Fahne hisste. Feierlich begleitet von grossen Kinderaugen.
Und rund um die Hütte da gab es viel zu entdecken.
Pures Neuland.
Lernen, dass man mit den Bergschuhen nicht ins Lager darf.
Die Blicke im Lager von verzagt (Hier soll ich schlafen?) bis zum Gedanken in den Augen an eine Kissenschlacht.
Schlafen mit so vielen Leuten.
Nur kaltes Wasser.
Und vieles Ungewohntes.
Aufregung pur!

Am nächsten Tag teilte sich die Gruppe. Einige machten sich auf die Bretterspitze zu besteigen. Die anderen erkundeten Felssturzgelände hinter der Hütte. Hier fanden sich auch Gelegenheiten spielerisch mit dem Gelände umzugehen, Glatte Platten runterlaufen auf Reibung (ja es geht besser, wenn man in die Knie geht), kleine Klettereien an Blöcken und balancieren über und zwischen den Felsblöcken. Der Umbau des Baches erforderte alle Kräfte, so dass alle gerne wieder zur Hütte zurückkehrten. Es lockte ja schliesslich auch der Kaffee. Am späten Nachmittag machten sich einige Mütter auf die Gliegerkarspitze zu besteigen und dann über den Westgrat zur Bretterspitze zu gehen. Schönes Abendlicht und die Worte "im Prinzip kein Problem - immer direkt am Grat bleiben" begleiteten die Unternehmung. Mehr dann im Tourenbericht von Michael. Über Eis, Probleme mit Schwestern, Gruselgeschichten, einer Schilderung des Bretterspitz-Normalweges.....
Und Sonntags, am dritten Tage, war der Eisbecher im Adler in Hinterhornbach das Ziel.
Tourenbericht

 
jede Menge neues zu sehen   die motivierte Mannschaft
 
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